Neue Waldbesetzung gegend das Atomklo in Bure

Aktivist*innen, die gegen das in Bure (Lothringen) geplante amtomare Lage für Atommüll kämpfen, haben den Wald  » Bois Lejuc » am 18. Juli 2019 wieder besetzt. Das ist nicht die erste Besetzung dort, der Wald ist ein strategischer Ort für die Infrastruktur des geplanten Atommüll Lagers in tiefen Tonschichten.

Heute 19. Juli ist die Polizei dabei die neue Besetzung wieder zu räumen. Aber der Widerstand geht trotz Räumungen, Polizeigewalt, Strafverfahren,  weiter!

2 Widerstandstermine:

Hintergründe zum geplanten Atomklo Bure auf Deutsch

Erklärung

Ich übernehme die gestrige Erklärung der Waldbesetzer*innen (Quelle)

Seit dem 18. Juli um 14 Uhr ist der Lejuc-Wald neben dem Dorf Bure (Frankreich) wiederbesetzt. Sowohl in den Bäumen, als auch auf dem Boden sind Menschen. Mit dieser Besetzung zeigen sie ein weiteres Mal ihre Feindschaft gegenüber dem CIGEO-Projekt, welches ein unterirdisches Atommüll-Endlager plant, und der Atomindustrie, ihrer industriellen, militärischen, kolonialen Welt. Die Polizei-Kräfte, die den Wald als strategische Position bisher kontrolliert haben wurden zum Rückzug gezwungen. Die Polizist_innen beschützen nur ANDRAs Interessen. Von nun an rufen wir alle Menschen dazu auf in den Lejuc-Wald, nach Bure und Mandres-en-Barrois ( zwei Dörfer die nur 2 Kilometer vom Wald entfernt sind) zu kommen!

 

Der Lejuc-Wald liegt im Gebiet des geplanten Atommüll-Endlagers. ANDRA plant den Wald zu roden um zuerst archäologische Ausgrabungen durchzuführen und dann den Boden mit Beton zu versiegeln um Belüftungssysteme zu bauen. Bereits zweimal wurde der Lejuc-Wald besetzt ( Juli 2016 und August 2016 bis zum 22. Februar 2018 als 500 Polizist_innen räumten und die Häuser der Besetzer_innen zerstörten).

Die konstante Repression vor Ort beinhaltet ständige Polizei-Präsenz, Gerichtsprozesse, Aufenthaltsverbote, Hausdurchsuchungen und Knast-Strafen. Die Wiederbesetzung ist auch eine Antwort auf die anhaltende Repression, ein Hinweis darauf dass der Widerstand vor Ort nicht zerschlagen wurde. In den letzten Jahren, wie immerzu, räumt und unterdrückt der Staat und Bure ist nur ein weiteres Experimentierfeld der Repressions-Apperate. Am heutigen 18.Juli aber haben wir versucht, sie in die Flucht zu schlagen. Und so hatten sie keine Wahl, ausser zu verschwinden.

Wir rufen dazu auf in den Lejuc-Wald , nach Bure und Mandres-en-Barrois zu kommen. Auf dem Boden, in den Bäumen und Dörfern wird Unterstützung gebraucht: bauen und klettern in den Bäumen, Barrikaden errichten und halten, Material vorbeibringen, Essen kochen etc. Du bist willkommen! Wenn du nicht vor Ort kommen kannst/möchtest ist es auch möglich aus der Entfernung zu unterstützen: Verbreite dieses Communiqué so weit wie möglich und auch die Infrastruktur von ANDRA und ihren Tochter-Unternehmen ist zahlreich und weitverbreitet…

Wenn du vorbeikommen willst findest du auf der Website bureburebure.info Informationen über die aktuelle Situation.

Ein Hinweis an Journalist_innen: Menschen vor Ort möchten keine Interviews geben, keine weiteren Fragen beantworten und keine weiteren Statements abgeben. Wenn du über die Besetzung berichten moechtest, dann kannst du gerne dieses Communiqué veröffentlichen.

19/07/2019

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